PUCCINI, Giacomo: „Requiem“

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Beschreibung

Sprache: Latein
Besetzung: STB, Viola, Orgel
Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer: 5:00

Das in d-Moll gehaltene Stück, welches als Text lediglich die Schlussformel der katholischen Totenmesse „Requiem aeternam dona eis Domine, et lux perpetua luceat eis. Requiescant in pace. Amen“ („Herr gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Lass sie ruhen in Frieden. Amen.“) enthält, wurde vom Verleger Giulio Ricordi für den 4. Todestag Giuseppe Verdis (27. Januar 1905) in Auftrag gegeben und ist von Puccini selbst auf den 14. Januar 1905 datiert; die Uraufführung fand (mit 13 Tage Verspätung) in der Kapelle der Casa di Riposo (Mailänder Altersheim für Musiker) im Rahmen einer Trauermesse statt. Es war dies eine geschlossene Veranstaltung, an der – die rund dreißig Choristen der Mailänder Scala inbegriffen – maximal hundert Menschen teilgenommen haben dürften. Das Werk wurde zu Lebzeiten des Komponisten – wohl auf dessen eigenen Wunsch – nie mehr öffentlich vorgetragen und auch nicht gedruckt. Erst einen Monat nach Puccinis Tod, am 29. Dezember 1924, erfuhr das rund fünfminütige Requiem eine neuerliche Aufführung: Es erklang diesmal im Rahmen eines Gedenkkonzerts zu Ehren seines Schöpfers unter der Leitung von Arturo Toscanini im städtischen Konservatorium.